Arbeitskreis Einzelhandel diskutiert über die Innenstadt und geht ins Gespräch mit dem Bürgermeister
Seit einigen Monaten gibt es in unserem Arbeitskreis Einzelhandel wieder einen regen Austausch. Es geht um die aktuellen Herausforderungen, vor denen die Isnyer Innenstadt zurzeit steht. Im Gespräch mit Bürgermeister Rainer Magenreuter Anfang Juli wurden Positionen und Vorschläge zu den drängendsten Fragen ausgetauscht.
Der Isny Aktiv Arbeitskreis setzt sich aus Isnyer Einzelhändlern und -händlerinnen, unserer Vereinsvorsitzenden Lukretia Mayer-Kottmann sowie Katrin Mechler und Milena Fink von unserer Geschäftsstelle zusammen. Auf der Agenda standen in den zurückliegenden Wochen Themen, die zwar nicht nur das Handelsgewerbe in Isny, sondern die ganze Stadt betreffen – dem Kreis geht es aber darum, sich mit der Brille des Gewerbes einzubringen und mitzugestalten. Der gemeinsame Fokus liegt im Grundsatz darauf, die Attraktivität der Innenstadt für Einheimische und Gäste zu erhalten und zu steigern, auf der Standortsicherung und der Zukunftsfähigkeit. Konkret wurden die Erreichbarkeit der Innenstadt und damit zusammenhängend die Verkehrssituation und das Parkplatzangebot, die Begrünung, die Sauberkeit, die Flächennutzung und die Geschäftsöffnungszeiten diskutiert.
Das sind wichtige Themen, die alle etwas angehen. Und da man sich am besten gemeinsam um sie kümmert, freuen wir uns, dass der Arbeitskreis wieder aktiv geworden ist!
Da sich der AK als Schnittstelle zwischen Gewerbe und Verwaltung sieht, wurde zum Mittwochsfrühstück am 9. Juli Bürgermeister Magenreuter in die Runde geladen, um in den Austausch über die zuvor gefassten Positionen zu gehen.
Fragen, Wünsche, Ideen
Angesprochen wurden einige konkrete Problemlagen, die es beispielsweise bei der Andienung der Geschäfte und im Hinblick auf immer mehr Müll in der Innenstadt gibt. Es wurden Sorgen geäußert, die sich aus dem kollektiven Gefühl ergeben, dass der jetzige Zugang zur Innenstadt für Kunden und Gäste nicht der wünschenswerten „Willkommenskultur“ entspricht und über die Folgen des zunehmenden Leerstands. Es wurden Ideen vorgestellt, wie Aufenthaltsqualität und Klimaresistenz durch mehr Bepflanzung erreicht werden können und wie man es in Isny schaffen kann, sich in Sachen kundenfreundlicher Öffnungszeiten zu verbessern. Konkret nachgefragt wurde das städtische Baumkonzept, die Möglichkeit das kostenlose Parken an Samstagen wieder einzuführen, und die Installation von öffentlichen Aschenbechern. Für fast alle Punkte wurden Zielvereinbarungen und erneute Gesprächstermine definiert.
Nicht nur fordern, sondern handeln
Wichtig war es der Runde, dem Bürgermeister mitzugeben, dass man nicht nur Forderungen stellen wolle. Es ging uns vor allem darum, zu informieren, wie sich Handel und Gastronomie, aber auch Isny Aktiv als Ganzes, künftig mehr eigenverantwortlich engagieren können. Das ist auch bei den Themen Begrünung und Müllbeseitigung – vor den eigenen Geschäften und Lokalen -, bei der Organisation weiterer gemeinschaftlicher und regelmäßiger „Isny Putzeten“ und bei der Erarbeitung von Lösungsvorschlägen im Hinblick auf einheitliche und verlässliche Geschäftsöffnungszeiten vorgesehen.
Außerdem sollte der 9. Juli Auftakt für eine engere Zusammenarbeit und mehr gegenseitiger Information zwischen der Verwaltung und dem Gewerbe sein. Beidem stimmte Bürgermeister Magenreuter zu und versicherte, dass man sich zu den einzelnen Punkten wieder zusammensetzen werde.
Über weitere Neuigkeiten auf diesem Weg informieren wir wieder!
P.S. Wer Interesse hat, in einem der Isny Aktiv Arbeitskreise mitzuwirken, kann sich bei unserer Geschäftsstelle melden.
