Unser Statement zu den Diskussionen um die Max Wild Arena und das Schlossfestival
Als Interessenvertretung von Handel, Gastronomie, Dienstleistung und Industrie, als Verein, der Unternehmertum und Initiative als Werte ansieht und als Zusammenschluss, in dem immer wieder auch unterschiedliche Standpunkte aufeinandertreffen, möchten wir zu mehr konstruktivem Miteinander im Sinne der Stadt aufrufen.
Wir hatten gehofft, dass sich die Diskussionen rund um die Max Wild Arena und das Schlossfestival beruhigen würden. Stattdessen erreichen uns immer häufiger - unüberhörbar - verschiedenste Meinungen. Über die jüngsten Entwicklungen haben wir uns daher ausgetauscht und möchten uns an dieser Stelle äußern:
Isny lebt von Menschen, die Ideen haben, Verantwortung übernehmen und unsere Stadt mitgestalten. Auch hinter der Max Wild Arena und dem Schlossfestival stehen solche Menschen. Beide Projekte sehen sich aktuell mit Gegenwind aus der Isnyer Bürgerschaft konfrontiert.
Wenn auch in ganz unterschiedlichem Maße, so schaffen sowohl die Max Wild Arena als auch das Schlossfestival Mehrwerte für Isny – für junge Menschen, Familien, Gäste, Kulturinteressierte und viele Bürgerinnen und Bürger. Hinter beiden Projekten steht Engagement für eine Stadt, die lebendig bleiben und sich weiterentwickeln möchte und muss. Stillstand hat noch keiner Kommune geholfen – Mut, Initiative und Gestaltungswille dagegen schon.
Nicht immer gefällt jedem gleichermaßen, was dabei entsteht. Das muss es aus unserer Sicht auch nicht. Entscheidend ist nicht, ob Meinungen auseinandergehen, sondern wie wir miteinander umgehen. Jede Auseinandersetzung sollte respektvoll, fair und offen geführt werden. Doch das oberste Prinzip sollte sein: Leben und leben lassen. Die wichtigste Frage sollte sein: Kommt es der Stadt zugute?
Eigeninteressen stehen aus unserer Sicht nicht über dem Gemeinwesen. Wenn Isny sich weiterentwickeln will, muss Bewegung möglich sein.
Wir hoffen sehr, dass sich die Auseinandersetzungen künftig am Wohle der Stadt ausrichten.

