Isny Aktiv mitten im Geschehen der Isnyer Bierbrautradition
Der erste Isny Aktiv Unternehmerstammtisch im Jahr 2026 führte Anfang Februar hinter die Kulissen der Brauerei Stolz in Isny. Nur wenige Minuten nach dem Versand der Einladung war der erste Unternehmerstammtisch des Jahres ausgebucht, so groß war erneut das Interesse daran, in die Abläufe eines Isnyer Unternehmens zu schauen, in direkten Kontakt mit den Geschäftsführenden zu kommen und sich mit anderen auszutauschen. Das lag auch am Gastgeber, der Brauerei Stolz, die in Isny schon seit Jahrzehnten eine Institution ist. Wie lang die Tradition des Unternehmens, aber auch die Geschichte des Bierbrauens in Isny überhaupt ist, berichtete Familie Stolz direkt nach der Begrüßung der rund 50 Besucher.
Lange Familientradition
Alles begann mit fünf Brüdern, von denen jeder eine eigene Brauerei führte. Einer dieser Brüder, Johannes Stolz, kaufte 1919 die ehemalige Brauerei zum Ochsen und führte sie fortan unter dem Namen Brauerei Stolz weiter. Seit 1949 gehört die Brauerei als reines Familienunternehmen ausschließlich der Familie Stolz und überdauerte als Einzige die Jahrzehnte. Nach dem Generationswechsel und dem Ausstieg der Seniorchefs wird die Brauerei mittlerweile von Johannes Stolz und seinem Bruder Franz geführt. Mit Einführung der neuen Marke „Allgäuer Stolz“, die nicht nur Biere umfasst, sondern auch die Limonaden, konnte seit 2018 der Vertriebsradius auf das gesamte Allgäu erweitert werden.
Sudhaus, Neubau, Abfüllhalle
Zusammen mit Johannes, Franz und Senior Johann Stolz ging es für die Besucher auf Betriebsführung durch das alte Sudhaus mit den großen Kupferkesseln, durch den 2024 neu in Betrieb genommenen Neubau, durch die Abfüll- und durch die Reinigungshalle. Zentrale Themen, die beim Rundgang angesprochen wurden, waren die Wertschätzung der Verwendung regionaler Zutaten, die aufwändiger werdende Reinigung und das aus Sicht der Familie Stolz zu geringe Pfand für die Flaschen. Themen waren auch die regionale Kooperation - so füllt die Brauerei auch für andere Hersteller ab. Außerdem gab es Interessantes zu den weiteren Erneuerungspläne, die sukzessive angegangen werden sollen. Zum Abschluss ging es in den gerade neueröffneten Brauereigasthof Engel, den nun die Familie Schmid führt – natürlich wurde in dem Rahmen auch das eine oder andere Bier probiert.
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